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Warum dein Heißhunger nichts mit Willenskraft zu tun hat und was du stattdessen brauchst

Heißhunger ist kein Disziplinproblem.
Oft entsteht er genau dann, wenn dein Tag voller Anforderungen war und dein Körper nach Ausgleich sucht.

In diesem Artikel erfährst du, warum Heißhunger entsteht und wie du mit kleinen, alltagstauglichen Veränderungen wieder mehr Balance in dein Essverhalten bringst.

Warum du als Mama flach atmest und wie du in 2 Minuten ruhiger werden kannst

In diesem Artikel erfährst du, warum flache Atmung ein Zeichen von Stress ist, wie sie dein Nervensystem beeinflusst und was dir im Alltag konkret hilft, schneller runterzufahren.

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Warum ein Yoga-Retreat mehr ist als nur eine Auszeit und warum du dir das gönnen solltest

Lass uns kurz ehrlich sein. Es gibt Situationen, d Lass uns kurz ehrlich sein. Es gibt Situationen, da wäre es falsch, sich selbst an die erste Stelle zu setzen. Das meine ich gar nicht.
Ich meine die anderen Momente. Die, in denen sich das schlechte Gewissen einschleicht, nur weil du dir eine Pause nimmst. Die kennst du doch, oder?
Ich finde es so wichtig, dass du gut nach dir selbst schaust und deine Batterien auflädst. Und dafür dürfen andere Dinge auch mal warten. Meistens gehört ein Nein dazu. Andere nennen das egoistisch. Ich nenne es nicht verhandelbar.
Denn du kannst nur dann gut für andere sorgen, als Mama, als Partnerin, als Freundin, Frau usw. wenn du zuerst gut für dich sorgst.
Und ich weiß, wie schwer das im Alltag ist. Vielleicht sind da kleine Kinder. Vielleicht wenig Unterstützung. Vielleicht ist dein Tag so vollgestopft, dass du dich fragst, wann du bitte auch noch nach dir schauen sollst.
Das ist alles eine Frage der Priorität. Wir haben alle dieselben 24 Stunden. Mit kleinen Zeitfenstern anzufangen, das kriegt jede hin. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Was Auftanken für dich heißt, entscheidest du selbst. Nur zwei Stunden aufs Handy starren wird dich vermutlich nicht auffüllen.
💗 Fang klein an. Heute. Eine Sache, die nur dir gehört.💗
Meine Sache war heute Speicher dir das und schick es einer Frau, die sich grade wieder hinten anstellt.
"Ist bei Ihnen alles okay? Sie sind so unruhig. Bi "Ist bei Ihnen alles okay? Sie sind so unruhig. Bitte bleiben Sie still sitzen."
Ich weiß es noch ganz genau. Diese prägende Situation bei einem Friseur in Leipzig während meinem Masterstudium BWL (jap, richtig gehört BWL, aber das ist ein anderes Thema 🤣). Das war vor 12 Jahren. 
Ich war innerlich so unruhig und zappelig und dann der Moment, in dem ich nunmal still sitzen sollte, damit die Haare geschnitten werden können. Ich musste mich so zusammenreisen und wäre am liebsten schreiend rausgerannt.
Long story short: damals war mein ganzes System im Daueralarm, das habe ich aber zu der Zeit noch gar nicht verstanden. Ständige innere Unruhe, Ängste, körperliche Symptome, schlechter Schlaf usw. 
Mein Körper hat mir klare Signale gegeben, das was nicht stimmt. Und das war mein Weg zu meiner ersten Yogastunde.
Dachgeschoss Studio in der Leipziger Südvorstadt. So ein schöner Raum. Und nach meinen ersten 90 Minuten Yoga und Entspannung am Ende habe ich mich wie neugeboren gefühlt. So eine innere Ruhe und Zufriedenheit. Ich weiß es noch ganz genau! Das Gefühl werde ich nie vergessen 😍
12 Jahre später bin ich nun hier und liebe meine Arbeit als Yogalehrerin und darf so viele tolle Frauen begleiten. Manchmal versteht man seinen Weg erst rückblickend. 
Schön, dass du da bist 🫶
Ich kenn die Version von mir, die abends um 22 Uhr Ich kenn die Version von mir, die abends um 22 Uhr endlich aufs Sofa fällt. Fernbedienung in der einen Hand, Handy in der anderen, und im Kopf läuft schon die Liste für morgen. Brotboxen, Schulausflug, saubere Socken im Turnbeutel. Der Zettel vom Kindergarten, den ich seit drei Tagen unterschreiben soll. Das war meine Pause. Sitzen und innerlich weiterrotieren.
Tagsüber? Keine Sekunde. Pause gab's erst, wenn die Spülmaschine lief, die Wäsche hing und kein Kind mehr was von mir wollte. Mich vorher hinsetzen, mit dem vollen Trockenständer im Blick, das ging nicht. Das fühlte sich an wie faul. Wie: Du hast dir das nicht verdient.
Bis ich kapiert hab, was da wirklich los war. Mein Körper war schon morgens auf 180. Die Nacht unruhig, der Tag kompletter Stressmodus. Voller Kopf, Schultern an den Ohren, dieses stressige Gefühl, das einfach nicht weggeht. Und so ein Körper wird abends nicht ruhig, nur weil ich ihm um zehn 20 Minuten Netflix gönne. Da geht dann gar nichts mehr.
➡️ Was ich mittlerweile gelernt habe und dir auch von Herzen wünsche: Setz dich selbst auf die Liste, ganz oben. Und nein, das ist nicht egoistisch. Du wirst schnell merken, wie viel besser dich das durch den Tag trägt. In allen Bereichen, ob im Job oder bei der Familie.
Wenn es geht, starte ich den Tag mit Sport. Oder Yoga. Oder einem Spaziergang, bevor das ganze Programm losgeht. Und ja, es fühlt sich immer noch komisch an, mich vor die To-dos zu setzen. Dieses leise "darfst du das überhaupt" ist nicht ganz weg. Aber es wird besser. Mit jedem Mal ein Stück.
Probiere morgen einen einzigen Moment für dich, bevor der Tag dich direkt reinzieht in die To-do-Liste. Muss kein Sport sein. Drei Atemzüge mit den Händen um die warme Tasse Kaffee reichen für den Anfang.
Und jetzt sei ehrlich: Wartest du auch auf den großen ruhigen Moment, der nie kommt? Schreib mir ein Ja in die Kommentare. Ich seh dich.
Du darfst auch mal Nein sagen. Und ich auch. Und Du darfst auch mal Nein sagen. Und ich auch.
Und ja, das muss ich mir selbst immer wieder sagen. Weil's mir nämlich auch schwerfällt. Ich will überall dabei sein, allen helfen, zu allem Ja sagen. Und dann geht meine Energie auch mal flöten, und dabei hab ich eigentlich vieeeel davon.
Dabei ist es so simpel und so schwer zugleich: Ein Nein zu dem ganzen Außen ist ein Ja zu dir. Punkt. Und ganz ehrlich, das gehört für mich genauso zur Selbstfürsorge wie Bewegung, ein bisschen Ruhe und gutes Essen.
Also denk heute mal kurz drüber nach: Wo sagst du gerade öfter Ja, als dir eigentlich guttut?
Hi, ich bin Sarah, Yogalehrerin, Ernährungsberaterin und zweifache Mama. Ich bin selbst oft am Struggeln mit dem vollen Alltag und finde immer wieder Wege raus aus dem Funktionsmodus. Genau die zeig ich dir hier. Bleib gern hier, wenn du dich angesprochen fühlst.

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© 2024 Sarah Glück

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