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Autor: admin

Ich kenn die Version von mir, die abends um 22 Uhr Ich kenn die Version von mir, die abends um 22 Uhr endlich aufs Sofa fällt. Fernbedienung in der einen Hand, Handy in der anderen, und im Kopf läuft schon die Liste für morgen. Brotboxen, Schulausflug, saubere Socken im Turnbeutel. Der Zettel vom Kindergarten, den ich seit drei Tagen unterschreiben soll. Das war meine Pause. Sitzen und innerlich weiterrotieren.
Tagsüber? Keine Sekunde. Pause gab's erst, wenn die Spülmaschine lief, die Wäsche hing und kein Kind mehr was von mir wollte. Mich vorher hinsetzen, mit dem vollen Trockenständer im Blick, das ging nicht. Das fühlte sich an wie faul. Wie: Du hast dir das nicht verdient.
Bis ich kapiert hab, was da wirklich los war. Mein Körper war schon morgens auf 180. Die Nacht unruhig, der Tag kompletter Stressmodus. Voller Kopf, Schultern an den Ohren, dieses stressige Gefühl, das einfach nicht weggeht. Und so ein Körper wird abends nicht ruhig, nur weil ich ihm um zehn 20 Minuten Netflix gönne. Da geht dann gar nichts mehr.
➡️ Was ich mittlerweile gelernt habe und dir auch von Herzen wünsche: Setz dich selbst auf die Liste, ganz oben. Und nein, das ist nicht egoistisch. Du wirst schnell merken, wie viel besser dich das durch den Tag trägt. In allen Bereichen, ob im Job oder bei der Familie.
Wenn es geht, starte ich den Tag mit Sport. Oder Yoga. Oder einem Spaziergang, bevor das ganze Programm losgeht. Und ja, es fühlt sich immer noch komisch an, mich vor die To-dos zu setzen. Dieses leise "darfst du das überhaupt" ist nicht ganz weg. Aber es wird besser. Mit jedem Mal ein Stück.
Probiere morgen einen einzigen Moment für dich, bevor der Tag dich direkt reinzieht in die To-do-Liste. Muss kein Sport sein. Drei Atemzüge mit den Händen um die warme Tasse Kaffee reichen für den Anfang.
Und jetzt sei ehrlich: Wartest du auch auf den großen ruhigen Moment, der nie kommt? Schreib mir ein Ja in die Kommentare. Ich seh dich.
Du darfst auch mal Nein sagen. Und ich auch. Und Du darfst auch mal Nein sagen. Und ich auch.
Und ja, das muss ich mir selbst immer wieder sagen. Weil's mir nämlich auch schwerfällt. Ich will überall dabei sein, allen helfen, zu allem Ja sagen. Und dann geht meine Energie auch mal flöten, und dabei hab ich eigentlich vieeeel davon.
Dabei ist es so simpel und so schwer zugleich: Ein Nein zu dem ganzen Außen ist ein Ja zu dir. Punkt. Und ganz ehrlich, das gehört für mich genauso zur Selbstfürsorge wie Bewegung, ein bisschen Ruhe und gutes Essen.
Also denk heute mal kurz drüber nach: Wo sagst du gerade öfter Ja, als dir eigentlich guttut?
Hi, ich bin Sarah, Yogalehrerin, Ernährungsberaterin und zweifache Mama. Ich bin selbst oft am Struggeln mit dem vollen Alltag und finde immer wieder Wege raus aus dem Funktionsmodus. Genau die zeig ich dir hier. Bleib gern hier, wenn du dich angesprochen fühlst.
Ich kenn das wirklich zu gut. Man fühlt sich manch Ich kenn das wirklich zu gut. Man fühlt sich manchmal wie im dauerhaften Feuerlöschen. Hier ein Brand, da ein Brand, dort ein Brand 🚒
Noch schnell da hinfahren und dort was tun. Hier die To-do-Liste, morgen das wichtige Gespräch und noch die Muffins für die Kinderparty. Die Schuhe sind auch wieder zu klein und wer schmiert eigentlich ständig seine Fetthände an die Scheibe?
Tatsache ist: Wir haben alle die gleiche Zeit. Und die Ausrede "ich hab keine Zeit" lass ich schwer gelten, auch bei mir nicht. 
Ich hab in den letzten Jahren gelernt, mich und mein Wohlbefinden zu priorisieren. Nur so kann ich eine gute Mama, Frau, Freundin usw. sein.
Oft liegt es an der falschen Reihenfolge. Man kümmert sich um alles andere und wundert sich, dass für einen selbst keine Zeit übrig bleibt. Dauerhaft im Funktionieren, dauerhaft im Anspannungsmodus. 
🤔Wenn du dich immer ganz unten auf deine Liste schreibst, kommst du nie dran. Prioritäten!
Heute zum Beispiel: Ich geh um 8 Uhr zum Sport, mach meine Übungen, und dann weiter in den Tag. Mein Zeitfenster ist klein, aber es lohnt sich. 
Du kannst auch kleiner anfangen. Such dir EINEN festen Ankerpunkt, der eh jeden Tag passiert. Der Kaffee, der durchläuft. Die erste rote Ampel. Der Moment, bevor das restliche Haus wach ist. 
An diesen Anker hängst du dir eine Mini-Sache für dich: drei tiefe Atemzüge, eine Übung im Stehen, einmal bewusst die Schultern senken. Immer am selben Anker. So wird es Routine, kein neues To-do 🫶
Speicher dir das und sag mir in den Kommentaren: Welcher Anker passt in deinen Morgen?
Du würdest ja gern was für dich tun. Aber dann mel Du würdest ja gern was für dich tun. Aber dann meldet sich die Stimme im Kopf.
„Ich bin viel zu unbeweglich, ich krieg ja nicht mal die Socken im Stehen an.“ „90 Minuten? Ich hab ja nicht mal 90 Sekunden für mich.“ „Und abschalten? Mein Kopf hat den Aus-Knopf vor Jahren verlegt.“
Kommt dir bekannt vor? 🤝
Ich hör diese Sätze fast jede Woche. Und fast immer von genau den Frauen, denen Yoga am meisten geben würde. Die im Dauerlauf sind, den ganzen Tag funktionieren und abends nicht runterkommen.
Du musst nicht beweglich sein, das wird dein Körper durchs Anfangen. Du brauchst keine 90 Minuten, schon drei Atemzüge zwischen Tür und Angel bringen dein System runter. Und du musst nicht abschalten können, bevor du anfängst. Genau das ist ja der Sinn.
Yoga fängt da an, wo du heute stehst. Auch wenn es nur ein Atemzug ist.
Du willst anfangen? Kommentier MATTE und ich schick dir eine kurze Sequenz zum Mitmachen. Genau da, wo du heute stehst.

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© 2024 Sarah Glück

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